"die zweite natur" Silvia Jung-Wiesenmayer und Winfried Becker

Winfried Becker, Mary
Winfried Becker, Mary
Silvia Jung-Wiesenmayer
Silvia Jung-Wiesenmayer
Silvia Jung-Wiesenmayer
Silvia Jung-Wiesenmayer

Sa 20. April - So 26. Mai 2013 , Do - So 15 - 18 Uhr, letzte Ausstellungswoche: So 19 - So 26. 05. täglich 11 - 18 Uhr

zwei Künstler aus dem Allgäu
jung und unkonventionell, vielseitig und experimentierfreudig
Steinmetzin und Architekt
preisgekrönt - Kunstpreis der Stadt Kempten und Kollegenpreis des Berufsverbandes Bildender Künstler Schwaben Süd 2012
Skulpturen und mehr...

Mit der Ausstellung „Die zweite Natur“ haben sich die Bildhauerin Silvia Jung-Wiesenmayer und der Bildhauer Winfried Becker (Kempten) zusammen gefunden, die längst weit über das Allgäu hinaus bekannt sind.
Beide Künstler beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit unterschiedlichen Aspekten von Natur und Wachstum, die sie an Pflanzen, Tieren und Menschen entdecken. Die zahlreichen Auszeichnungen, die sie schon für ihre Arbeiten erhalten haben, verweisen auf deren konstant hohe künstlerische Qualität. Silvia Jung-Wiesenmayer erhielt u.a. 2012 den Kunstpreis der Stadt Kempten, Winfried Becker jüngst für eine Gemeinschaftsarbeit zusammen mit Elisabeth Bader den Skulpturensonderpreis der Stadt- und Kreissparkasse Kaufbeuren.
Die Idee zu einer gemeinsamen Ausstellung entstand ganz nebenbei bei einem Ausstellungswechsel in der Galerie Arktika in Marktoberdorf, die beide Künstler vertritt. Die schnelle Realisierung dieser Idee ist der Unterstützung der Initiative Villa Jauss e.V. zu verdanken, die ihre Räume für diese Ausstellung zur Verfügung stellt.
Bei der gar nicht so einfach zu bewältigenden Raumsituation in der Villa kommt den beiden Künstlern die große Bandbreite ihrer künstlerischen Ausdrucksmittel entgegen. Neben den feinen zeichnerischen Arbeiten von Silvia Jung-Wiesenmayer sieht man von ihr feine Pflanzenornamentik in Steinplatten, Häkel- und Filzarbeiten sowie klassische Steinskulptur. Winfried Becker zeigt vor allem aktuelle Betonarbeiten, daneben aber auch diverse Tierplastiken. Dabei ist den Künstlern in einem komplexen Dialog der Arbeiten untereinander und mit den räumlichen Gegebenheiten eine sehenswerte Ausstellung gelungen.
Jürgen Meyer