„Farbe mit den Händen greifen“

Michael Huber
Michael Huber
Schumacher, Farbe mit den Händen greifen
Schumacher, Farbe mit den Händen greifen

Eine Lesung mit Ulrike Bauermeister-Bock und Robert Bock Musik: Michael Huber, Jazzposaune Mittwoch 28.August 2013, 19.30 Uhr

1997 wurden die Gespäche zwischen dem Filmemacher Werner Krüger und Emil Schumacher in einem Buch zusammengefasst. Wenn Schumacher in diesem Dialog über Kunst spricht, dann aus der Erfahrung des Malers, der Tag für Tag um gute Bilder ringt. Höhen und Tiefen einer Künstlerexistenz sind ihm vertraut. Zuviel Selbstsicherheit ist ihm suspekt, Bescheidenheit eine unverzichtbare Tugend. „Malen ist ein Beschwörungsritual“, sagt Emil Schumacher, „der Maler muss dem Material Seele einhauchen durch Berühren…..Mich treibt die Liebe zur Welt, zur Natur. Das Hässliche ist für mich nicht primär. Unsere Bejahung des Lebens, unsere Verteidigung des Lebens gegen das Negative, das Schöne des Lebens zu erleben und zu erfassen, ist die Basis des Künstlers.“
Ulrike Bauermeister-Bock ist Deutschlehrerin an der Realschule Maria Stern in Immenstadt. Robert Bock war zuletzt ebenfalls Deutschlehrer am Gymnasium Immenstadt und unterrichtet z.Z. als Dozent im Rahmen des Studiums Generale an der Oberallgäuer Volkshochschule Literatur und Geschichte.
Michael Huber aus Wangen lernte ab seinem 10. Lebensjahr Posaune und machte 1990 seine ersten Jazzerfahrungen in lokalen Big Bands. Unterricht bei Roland Herter-Flöß. Workshops bei Bobby Burgess und Ray Anderson. Festes Mitglied bei der Jazz Point Big Band und dem Jazz Point Quintett. Häufige Auftritte als Gastsolist in verschiedenen Bands. Aktuelle Band: Lips, Sticks & Fingers.
Spektakulär sind seine Soloprojekte im Zusammenhang mit Literatur und Kunst, da er mittels technischer Hilfsmittel mehrstimmig spielt.