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Willy Jaeckel - seine Vision einer neuen Welt

Die göttliche Einheit im Selbst und All-Bewußtsein, 1920
Die göttliche Einheit im Selbst und All-Bewußtsein, 1920
Willy Jaeckel, Selbstporträt
Willy Jaeckel, Selbstporträt

Brigitte Hafer - Führung durch die Ausstellung, Mittwoch, 23. April 2014, 19 Uhr

Von Willy Jaeckel, dem großen Berliner Künstler aus Breslau, dessen beeindruckende Gemälde derzeit in der Villa Jauss gezeigt werden, gibt es dort auch mehrere druckgrafische Bildreihen zu sehen.

Viele hundert Lithografien und Kaltnadelradierungen sind in Gunzesried entstanden, seinem Refugium während der Nachkriegsjahre (1919 - 24). Fernab der brodelnden ausgehungerten Hauptstadt erkämpft sich Willy Jaeckel hier in der Stille und Abgeschiedenheit die Kraft, um das Erlittene der jüngsten Vergangenheit zu verwandeln - sozusagen zu einem Fundament für eine "Neue Welt". Er befasst sich mit esoterischen und okkulten Lehren. Und die Themen der "Gunzesrieder" Drucke betreffen die Grenzbereiche des irdischen Daseins. Wie zum Beispiel die Reihe zur Offenbarung des Johannes ("Apokalypse" 1922).

Zu dem Abenteuer, sich einerseits für das Werk Jaeckels zu begeistern und andererseits sich auch seinem zunächst fremd anmutenden Weg der Gunzesrieder Jahre gemeinsam zu nähern, ihn besser kennenzulernen und vielleicht sogar zu verstehen, lädt die Künstlerin Brigitte Hafer ein.

Kosten incl. Eintritt: 8 Euro.