Doppelausstellung Werner Specht und Wim Mauthe

Dächer




Sa 02. Dezember 2017 - So 14. Januar 2018, geöffnet Mi - So 14 - 17 Uhr, geschlossen: So. 24.12.; Sonderöffnung: Mo.25.12., Di. 26.12. und Mo 01.01.2018, jeweils 14 -17 Uhr

Zwei Allgäuer, zwei Jubilare, zwei Leidenschaften
Zwei Künstler, die nicht nur malen, sondern auch Musik machen und schreiben, vielfältig traumtänzerisch.

Werner Specht ist als Maler tief in Allgäuer Lebensart und Landschaft verwurzelter sensibler Beobachter. Wenn Träume so stark sind, dass sie andere Menschen dazu bewegen können, hinzuschauen, so ist dies die zauberhafte Welt von Werner Specht. Er will mit seiner Kunst aus den Grenzen des Alltags ausbrechen, und doch macht er aus dem Alltag Kunst. Es sind Bilder, die die ganze Skala menschlicher Gefühlswelt zum Schwingen bringen. Werner Spechts Bilder sind a bizle so wie’s Leabe selbst: Fröhlich und traurig in einem, heiter und melancholisch zugleich so gut wie nie aber nur das eine oder das andere. Immer Licht und Schatten oder Licht im Gegenlicht. Seine Bilder lassen Lebenszeit und Jahreszeit eins werden.
In den stimmungsvollen Räumen des der Villa Jaus haben die Bilder von Werner Specht eine besondere Ausstrahlung. Eine Bilderreise besonderer Art. Das Haus hat Wärme und Geschichte – beides harmonisiert mit den Kunstwerken. „ Man kann Ruhe finden.” Das ist auch die Sprache, die die Bilder von Werner Specht sprechen: “Träume eine Pause, uifach gschpiere, Nebelträume, wenn die Zeit schläft”. Eine Welt die man spürt, die Welt von Werner Specht.

Wim Mauthe: Die Leitthemen des 1947 in Obersdorf (Allgäu) geborenen Künstlers sind Tod, Leben, Eros und Geschlechterkampf sowie das dialektische Verhältnis zwischen Erdendasein und Universum. Matisse, Klee und Emil Schumacher seien seine "Vorväter" sagt Künstler.
"Meiner Auffassung nach entsteht Schönheit in der Welt an der Grenze zwischen Chaos und Ordnung, weil unsere Welt ohne diese gegensätzlichen Pole nicht existieren kann. Dieser Umstand ist auch in den uns ständig umgebenden Dualismen wie Männlich-Weiblich oder Kalt und Warm zu finden, zwischen denen es mannigfaltige Übergänge gibt.
Kunst, das bedeutet nicht nur dem Logos zu folgen, sondern auch Neues im Spielerischen auszuprobieren. Sie muss klar strukturiert, aber auch emotional ansprechend sein." (Wim Mauthe in einem Interview).
Wim Mauthe lebt als freischaffender Künstler und Musiker in Freiburg und hat immer Kontakt zu seiner Allgäuer Heimat behalten.

Rahmenprogramm:
- 17.12.2017, 17 Uhr Buchvorstellung Werner Specht
- 06.01.2018, 20 Uhr Jazz mit Wim Mauthe