am 04.01.2016 von Irmela Fischer

hans-jürgen gerung, die notation der zeitgenössischen musik

Giebeldreieck innen

freitag 08. januar 2016, 20 uhr

welche neuen notationsformen haben sich in der zeitgenössischen klassischen musik seit den seminaren im kranichsteiner schloss 1946 bis zur gegenwart entwickelt? gibt es normierte notationsverfahren und wo liegen allgemein die grenzen der tradierten notenschrift? eine interessante variante ist z.b. die pittografia, also die bilderschrift von musik oder musikgrafik. ähnlich der mittelalterlichen neumenschrift vermögen diese grafiken unter gewissen voraussetzungen einen musikalischen sachverhalt deutlicher darzustellen als die konventionelle notenschrift. wann dies der fall ist und welche werke daraus entstanden sind wird ebenso thema wie kurze kompositionsentwürfe am tageslichtprojektor die sofort mit dem publikum umgesetzt werden.
der vortrag schildert wege, lösungen und irrwege.